Am 9. März fand in Wien in der historischen Trattoria Martinelli ein professioneller Schulungsworkshop statt, organisiert vom Institut 100% Italiano in Zusammenarbeit mit dem Konsortium zum Schutz des Asiago DOP, im Rahmen eines Projekts zur Förderung und Aufwertung im DACH-Raum (Deutschland, Österreich und Schweiz).
Die Initiative, die sich an Fachleute aus der Gastronomie sowie an Akteure aus dem Food- und Hospitality-Sektor richtete, stellte eine wichtige Gelegenheit zur kulturellen und technischen Vertiefung dar, die einem der DOP-Käse gewidmet war, die als Symbol der italienischen Käsetradition gelten.
Die Schulung wurde von Ursula Heinzelmann geleitet, einer auf Käse spezialisierten Journalistin und einer maßgeblichen gastronomischen Vermittlerin für den deutschsprachigen Markt. Sie führte die Teilnehmer durch eine umfassende Darstellung der Produktidentität, der Herkunftsgebiete, der Herstellungstechniken sowie des Wertes der geschützten Ursprungsbezeichnung.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand eine geführte Verkostung der verschiedenen Reifestufen des Asiago DOP, bei der die anwesenden Fachleute die sensorischen Eigenschaften des Käses analysieren konnten und nachvollzogen, wie sich Struktur, Aromen und Komplexität von den frischeren bis zu den gereiften Varianten entwickeln. Der direkte Vergleich der verschiedenen Typologien machte das gastronomische Potenzial des Produkts sowie seinen strategischen Einsatz bei der Gestaltung authentisch italienischer Menüs deutlich.
Das Verkostungserlebnis wurde zusätzlich durch eine Auswahl von Gerichten bereichert, die vom Chefkoch der Trattoria Martinelli kreiert wurden – einem ikonischen Restaurant der italienischen Küche in Wien, das von der Familie Barbaro geführt wird. Die Gerichte zeigten, wie Asiago DOP zeitgemäß interpretiert werden kann, ohne die enge Verbindung zur Tradition zu verlieren, und wie er zur Definition der italienischen Gastronomie im Ausland beiträgt.
Im Laufe der Veranstaltung sprach auch Lisa Chilese im Namen des Konsortiums zum Schutz des Asiago DOP und stellte die internationalen Schutz- und Fördermaßnahmen sowie die Ziele des Projekts für die DACH-Märkte vor, die strategisch wichtig für die Entwicklung und Positionierung italienischer Käse-Spezialitäten sind.
„Mit diesen Schulungen möchten wir ein immer größeres Netzwerk von Fachleuten aufbauen, die sich des kulturellen und qualitativen Wertes italienischer DOP-Produkte bewusst sind. Das gemeinsam mit dem Asiago-Konsortium entwickelte Projekt im DACH-Raum hat genau das Ziel, authentisches Wissen zu vermitteln, die korrekte Verwendung des Produkts in der Gastronomie zu fördern und die Verbindung zwischen Herkunft, Tradition und gastronomischer Innovation zu stärken“, erklärte Silvia Meloni, Koordinatorin des Instituts 100% Italiano und Vizepräsidentin von I Love Italian Food.
Die Veranstaltung in Wien ist Teil des umfassenderen internationalen Ausbildungsprogramms des Instituts 100% Italiano, das durch Kooperationen mit Schutzkonsortien, Köchen und Meinungsführern der Branche hochwertige Schulungsformate fördert und so zur Verbreitung und Aufwertung der echten italienischen Esskultur weltweit beiträgt.
